Blumen wie aus Sand am Meer: Das 1. Jahr

- In dieser Mischung fällt die gepflanzte Initialstaude Färberkamille auf. Dazwischen die nachhaltig-dauerhafte Wildform des Löwenmauls. Angesät - jetzt schon blühend - und das nach 14 Wochen!

- Hier an anderer Stelle eine weitere Mischung. Bunter - und mindestens ebenso schön. Sie wollen mehr wissen? In der 2. Auflage von Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten finden Sie es!

- Nach der Julimahd bleibt die Fläche grün und blühend bunt - bis hin zum Frost im Spätherbst. Dieses Foto stammt von Ende September, wo heimische Flora für gewöhnlich braun und öde wirkt. Damit endet das 1. Jahr, kein schlechtes...
Es wird durchgeblüht: Das 2. Jahr
Immer noch Blumen? Auch im 2. Jahr? Bürger wundern sich. Es wurde ja gar nicht neu gepflanzt wie sonst bei Wechselflor üblich. Und zum Gießen kommt auch gar keiner. Wildblumen scheinen ohne all den Aufwand zu funktionieren?

- Vier Wochen später blüht es immer noch, aber anders. Nicht schlechter, nicht besser, anders. Anders als normales öffentliches Grün.
Never ending love story: Das 3. Jahr
War das hier jemals anders? Wir können uns kaum noch erinnern...Doch eines fragen wir: Warum sieht nicht ganz Rüsselsheim so aus, so lebendig...?
Klimakatastrophen: Das 4. Jahr
2011 brachte seit dem Winter monatelang keinen Regen. Eine Katastophe für normale Grünflächen. Nicht so für Wildpflanzenflächen. Sie leiden sichtlich, aber sehen im Vergleich noch sehr, sehr gut aus. Mehr zur Widerstandsfähigkeit von Wildpflanzen in der 3. Auflage von Nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten.

- Heimische Wildpflanzen können mit Klimaextremen umgehen. Und falls was ausfällt, sorgen die Überlebenden für Aussaat und Lückenschluss. Mehr noch: Katastrophen sind eine Riesenchance für Pionierarten und Stresstolerante, die S-Pflegetypen. Und: Eine natürliche Dynamik braucht Katastrophen!





