Ein großer NaturErlebnisGarten
Jetzt weilen Sie im Privatgarten der Familie Witt.
Wir hatten Glück mit diesem großem Grundstück, das wir seit einem Jahrzehnt bewohnen. 1997 kam nach dem Neubau des Hauses die große Chance, einmal zu zeigen, was ein NaturErlebnisGarten sein kann.
Im kleinen. Im Detail. In der Hinwendung. Und in der Öffnung für unsere Natur.
Wo vorher Garage, das alte Haus und Graswiese herrschten, entstand auf 3000 m² Neues. Unser NaturSchauGarten ist seitdem Beispiel, wie vielfältig und artenreich unsere Landschaft ist und Gärten sein könnten. Das vorher ebene Gelände wurde stark modelliert. Statt der üblichen Exoten prägen heimische Wildpflanzen das Bild. Die meisten der rund 700 Arten sind Besuchern unbekannt, Zeichen unserer Zeit. Im Frühling blühen von Februar bis Mai 6000 Blumenzwiebeln. Es gibt trockene und feuchte Wildblumenbeete.
Natursteinpflasterungen zeigen die Vielfalt der Möglichkeiten, Blumenschotterrasen mit Sandtymian und Habichtskraut eröffnen Lebenswege. Alte Gartenrosen lassen ein Stück naturnahe Historie anklingen. Trockenmauern strukturieren das Gelände. Der Burgberg bietet einen fantastischen Überblick über Wildblumenwiesen und Wildblumenbeete aller Art. 200 m² Wildblumendächer setzen dem allen einen bunten Flor auf. In vielen Töpfen und Schalen finden sich spezielle Bepflanzungen mit heimischen Arten.
Naturnahe Gärten sparen Geld. Es gibt keine überflüssige Bodenversiegelung, keine teuren Exoten. Heimische Wildpflanzen sind billig, die Aufwendungen für die Anlage sind es auch. Auch bei der Pflege lassen sich bis zu 90 % Kosten und Zeit sparen. Unser Natur-Schau-Garten ist auch ein gutes Stück meiner Arbeit als Wildpflanzen-Kenner und naturnaher Grünplaner. Hier habe ich viele Dinge ausprobiert, Anregungen gefunden, Überzeugung gewonnen. Viele Fotos in meinen Büchern sind Teil dieses Gartens. Sind Sie jetzt ein klein bißchen neugierig? Dann kommen auch Sie zu den jährlichen Tagen der offenen Tür in unseren Natur-Schau-Garten. Näheres finden Sie unter Terminen.
Wie auch immer: Schweifen Sie ein wenig umher. In Bildern. Mit Gedanken. Und seien Sie sich sicher: Das einzige, was konstant bleibt in einem Naturgarten ist die Veränderung. So haben sich diese Plätze, die Sie hier sehen, schon wieder verändert. Aber das ist ja gerade das Schöne - oder?













