Mehr Natur bitteschön ?
Es gibt so manche Ansätze, auch im öffentlichen Grün mit heimischen Wildpflanzen in Richtung Natur zugehen. Leider sind das Ausnahmeerscheinungen. Dabei wissen wir längst, das und wie es geht. Im Jahr 2000 feierten die Naturgartenbewegungen Europas ihr 100jähriges Bestehen. So alt die Beispiele sind, so gut sind die Rezepte.
Auf dieser Seite einige Anregungen für Ihren eigenen Wohnort.
Und zwei Bücher zum Thema!

- Industriegrün darf nicht viel kosten. Und pflegeleicht muss es auch sein. Da empfehlen sich Wildpflanzen-Begrünungen. Wie hier an einem Industriebau im Osten Münchens. So schön kann Natur sein.

- Oder nehmen wir einmal eine Verkehrsinsel - der Charlottenplatz inmitten Stuttgarts. 50.000 Autos umkreisen das 400 m² grosse Stück - täglich. Früher wuchsen hier Bodendecker wie Cotoneaster und Feuerdorn. Zu pflegeaufwendig für das Gartenbauamt. Deswegen wurde daraus eine Wildblumenflur. Pflegeleicht. Und der Naturschutz profitiert. Auf Feuerdorn und Cotoneaster konnten fünf Wildbienen als Blütenbesucher festgestellt werden - armseeliger Beweis für den ökologischen Wert von Exoten. Auf den heimischen Wildblumen aber 43 Arten, darunter drei aus der Rote Liste der gefährdeten Arten. Trotz 50.000 Autos!









