So richtig falsch

Fehler bei heimischen Mischpflanzungen

 

In den vergangenen Jahren wurde mit den vorgestellten Mischungen bereits fleißig experimentiert. Dabei zeigten sich verschiedene Fehlerquellen. 

 

  • Kein unkrautfreier Boden. Der Oberboden wurde nicht tief genug oder nicht sauber genug (auf die Ränder achten) entfernt, so dass Unkrautreste das Beet neu besiedeln konnten.
  • Schlechte Pflanzarbeit. Meistens wird zu hoch gepflanzt. 
  • Keine oder ungenügende Pflege, dadurch Verbreitung eingewanderter oder übersehener Unkräuter.
  • Viel zu viel Kompost. Statt der angegebenen 2 cm wurden aus Ungläubigkeit 5-10 cm Kompost verteil. Diese Nährstoffanreicherung beschleunigt die Verunkrautung der Flächen.
  • Kompost wurde nicht eingearbeitet. Wird der Kompost nicht mit dem mineralischen Substrat gut vermischt und bleibt obenauf liegen, so hemmt er die Keimung der Ansaaten. 
Kompost wurde nicht eingearbeitet, sondern bleibt blank oben liegen. Das verhindert die Keimung der Ansaat.
Statt 2 cm wurden hier aus Ungläubigkeit gegenüber Magerstandorten gar 10 cm Kompost verwendet. Das kann nie werden.
Pflanzballen zu hoch gepflanzt. Sie werden vertrocknen.
Falls Sträucher in die Staudenmmischpflanzung kommen, dann nicht in engen Gruppen. Diese drei Regensburger Geißklee wurden eng wie Stauden gepflanzt. Das gibt Platzprobleme.