Neue Wege mit Wildpflanzen

Blumige Strassenränder, Verkehrsinseln und Gehwege liegen im Trend. Doch sehr oft wird das mit unglaublichen Aufwand falsch gemacht: Das Knowhow fehlt.  Do-it-your-self im Bauhof hilft leider nichts, wenn keiner weiß, wie es wirklich funktioniert. Und teure Landschaftsarchitektenplanungen führen zuweilen auch nicht weiter, weil die das im Studium nie lernen durften.

 

Aber immer noch und längst aus der Mode: Teure, nach Bewässerung schreiende Pflanzungen voller nicht nachhaltiger Exoten oder gefährlich und umständlich zu mähende Rasenflächen.Wie lange wollen Sie noch das Leben der Bauhofmitarbeiter auf Verkehrskreiseln riskieren?

Im Vergleich zu im besten Fall Schurrasen oder im schlechtesten Fall Unkrautwildnis sind naturnahe, nachhaltige Pflanzungen und Ansaaten von Vorteil.

1. ästhetischer
2. ökologisch wertvoller
3. pflegeleichter
4. billiger im Bau
5. kostengünstiger in der Pflege
6. sicherer, weil an gefährlichen Stellen weniger oft gemäht werden muss

Hier also aktuelle Beispiele von Kommunen, die sich in jüngster Zeit mutig auf dem Weg machen, unterwegs zu einer neuen Art von Grün. Die Erfolge kommen durch konsequente, von vorne herein unkrautfreie  Naturgartenbautechnik und den Einsatz von bewährten heimischen Blumenarten und Mischungen. Das alles unter fachlich-kompetenter Beratung: Gewußt wie! Es gibt viel zu tun. Packen wir es an.

Bliebe nur noch zu fragen:  Wann fängt Ihre Kommune mit Wildpflanzen an?

Wenn Oberbayern dabei ist, darf Niederbayern nicht fehlen. Im Juli 2015 macht Bad Abbach es vor.
Mittelfranken ist dabei? Das können Oberbayern nicht auf sich sitzen lassen. Die Region Rosenheim startet Mai 2015.
Was das Allgäu kann, vermag Mittelfranken erst Recht. 2015 starten fünf Städte, furios.
Das Allgäu-Projekt. Vier Gemeinden seit 2014 auf einem gemeinsamen Weg. Auf das Bild klicken.
Ebersberg baut seit 2012 konsequent um. Und die Stadtgärtnerei steht dahinter wie eine Eins. Auf das Bild klicken!
Naturschutz in der Gemeinde. Seit 2011 ein Pilotprojekt für das österreichische Bundesland Vorarlberg. Auf das Bild klicken!
Wunderbar. Es gibt immer mehr Menschen, die es naturnah wollen. Groß-Umstadt macht das. Und jetzt diese Ansaaaten, 2009, eine ganze Straße lang!!! Auf das Bild klicken!
Beispielhaftes Hausham, 2008. Ein normaler, ganz normaler Verkehrskreisel? Nein, naturnah! Auf das Bild klicken.
Beispielhaftes Rüsselsheim. Ein Mittelstreifen. Öd. Langweilig. 2008, Exotengesträuch und müdes Rasengrün. Zum Weiterkommen auf das Bild klicken.
Beispielhaftes Murnau. Neue Wegränder für Straße und Gehweg, 2007. Mutig, mutig, die Pflanzfläche vorher, reines Recyclingsubstrat. Auf das Bild klicken.
Beispielhaftes Ottenhofen, 2007. Ein 7 m hoher und 60 m langer Lärmschutzwall - aber naturnah. Auf das Bild klicken.
Wenn Sie schon ewig auf diesen Seiten rumsurfen, verpassen Sie das Haarer Modell nicht. Seit 1997! Auf einer eigenen Seite... und hier gehts hin! Einfach aufs Bild klicken.