Überblick der ersten sechs Jahre

Nun ja. Erste zarte Blüten, da hier keine Initialpflanzungen in die Ansaat gepflanzt wurden, braucht die Optik länger. Aber der Fachmann sieht: Es kommt und wird!
Das zweite Jahr ist schon vielversprechender. Rechts die schon zweijährigen Magerwiesenansaaten, links die um 1 Jahr jüngeren Säume. Deutlich unterschiedlich auch die verschiedenen eingesetzten Mischungen.

Magerwiesen

Die Bilder sind sehr verschieden, weil auch die Ansaaten verschieden waren. Hier ein Blumen-Schotter-Rasen in einer Parkinsel. Blühend: Heidenelke und Schafschwingel.
Andere Stellen sehen so aus. Wir erleben und entdecken bunte Vielfalt. Pflegeleicht, wunderschön, kostengünstig. Die Flächen werden nur einmal im Herbst gemäht.
Ihre Qualität zeigen Wildblumenansaaten erst nach Jahren. Hier das 4. Jahr im Wilblumenwiesenstreifen.
So kann es weitergehen. Die Qualität bleibt auch im 5. Jahr.
Die Blumenwiesen blühen auch in der 6. Saison fantastisch. Solche Beispiele machen Mut für noch mehr Wildblumen im öffentlichen Grün.
Schnittlauch in der Blumenwiese am Straßenrand? Warum nicht!

Wildblumensäume

Auch die Säume sind unterschiedlichster Art. Vorne blühen Färberkamillen in gelb, weiter hinten rosa Nelkenleimkraut.
Im 4. Jahr sehen wir immer noch viele Saumarten in voller Schönheit. Das Experiment auf Recyclingschotter ist gelungen.
Auch die Säume bleiben in Form und Qualität. Fünf Jahre Schönheit und Biodiversität.
Im sechsten Jahr verwischen sich die Unterschiede zwischen Wiesen und Säumen. Das liegt an der gleichen Pflegepraxis: Einmalige Mahd im Herbst. Mähgut muss abgeräumt werden.