kreativ sein, sich freuen, geniessen, feiern, Leben schaffen, nutzen, pflegen...

Naturgärten bieten viel Menschliches. Man kann sich über die Vielfalt der Pflanzen freuen, die Fülle des Lebens geniessen, die Schönheit der Pflanzen und Tiere bewundern, kleine und grosse Feste feiern. Man kann sich planerisch, gestalterisch und gärtnerisch betätigen. Und, und, und... Hier einiges aus dem Naturgartenleben anderer. Sie finden bestimmt noch weitere Ideen. Auf jeden Fall viel Freude!

 

Ein Naturgarten ist ein Ort zum Leben und mit Leben... Zum Geniessen... Zum Beschaulich sein und wer-den...Zum Erholen und Entspannen... Ein Ort der Ruhe... Und der Kraft... Ein schöpferischer Platz... Eine ständige Freude... Etwas zum lieb haben und gerne mögen... Etwas sinnliches... Fällt Ihnen noch etwas ein...?
Menschen im Naturgarten, das können Freunde sein und werden, die sich für ein Schwätzchen gern auf der Naturstein-Terrasse niederlassen. Das Ambiente ist einladend lebendig. So wenig steril wie der Garten können auch menschliche Beziehungen im Naturgarten sein. Naturgärtner sind keine zwanghaften Menschen.
Träumen Sie ruhig, ein Duft ginge durch den Garten. Wenn Sie die richtigen Duftarten gepflanzt haben, ist das aber beileibe kein Traum, sondern Wirklichkeit. So wie hier: Herbwürzige Weinraute, frisches Zitronenkraut, dazu ein Hauch Lavendel.
Düfte kann man sogar aufheben und die getrockneten Blüten und Blätter als Potpourrie auslegen. Der Geruch des Sommers umweht uns dann auch an solchen Tagen, die weniger schön sind. Schwelgen wir in Erinnerung an vergangene Pracht.
Naturgärten kann man auch essen. Es ist nicht nur das herbfrische Vogelbeergelee, das hier herbstlich schmeckt. Es sind die vitaminreichen Wildkräuter des Frühlings oder die bildhübschen Wildblumensträusse des Sommers. Nicht zu vergessen die vielen, schon vergessenen Heilräuter aus dem Garten der Natur. Mithin: Der Nutzen liegt auf der Hand. Und in Ihrer Gesundheit...
Der Naturgarten ist auch ein Garten der Jahreszeiten. Es grünt im Frühjahr, blüht blumenbunt im Sommer und wird im Herbst braunbunt. Der Winter überrascht uns mit Silhouetten des Schattenreichs, mit Schwarz-Weiss-Malerei bizarrer Äste, Eiskristallen und und schneeigen Sahnehäubchen auf verdorrten Stengeln. Und es ist die Zeit der Samenfresser und Insektensucher im Garten. Die Gartenvögel lassen danken für so viel natürliches Vogelfutter.
Naturgärten sind keine Naturschutzgebiete. Sie sind Menschen-Schutzgebiete, die vorrangig der Erholung und der Freude unserselbst dienen. Und doch wird man mit heimischen Wildpflanzen automatisch zum Schöpfer. Eine Vielzahl von kleinen und grossen Mitbewohnern stellt sich ein. Und es eine Herzenssache, solche Dinge zu beobachten
Das Säen und Pflanzen ist das gärterische Erbe der Menscheit. Im Naturgarten können wir es ausleben. Mit viel erdigem Verbundenheits-gefühl.
Selbst das Pflegen und Betreuen ist ureigenes menschliches Bedürfnis. Auch der Naturgarten braucht Pflege - weniger, viel weniger zwar, aber immerhin. Und ein bisschen Fitness schadet nicht. Wem die Sense fürs Mähen der Wildblumenwiese im Herbst zu fremd ist, der nehme einen Fadenmäher oder einen Balkenmäher.