Genug für alle Ansprüche...

3100 Wildpflanzen gibt es hierzulande. Sie sind das Wesentliche im naturnahen Garten und Grün. Naturgärtner verwenden sie auschliesslich oder überwiegend. Sie sind robust, pflegeleicht und kostengünstig. Doch auch wer in seinem Garten nur einige zwischen konventionelle Gewächse pflanzt, wird belohnt: Mit jeder Menge Leben. Denn heimische Wildpflanzen sind die Ãœberlebensversicherung für unsere Tierwelt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Heimische Wildpflanzen gibt es für alle Standorte: von trocken bis feucht, sonnig bis schattig, mager bis nährstoffreich. Sie sind bildschön wie diese trockenheitsliebenden Arten hier auf einem Wildblumendach mit nur 6 cm Substrat.
Das Naturgartenjahr beginnt im März mit den ersten Frühblühern. Im Juni und Juli erreicht die Blüte ihren Höhepunkt. Das ist der Garten für Schmetterlinge. Ab August beginnt dann die Samenbildung und Futterzeit. Das ist der Garten für Vögel.Wildpflanzen sind bildhübsch. Geniessen Sie dieses Halbschattenbeet mit weisser und himmelblauen Pfirsichglockenblumen, rosa Muskatellersalbei, tiefblauem Rittersporn und gelber Kriechender Gemswurz.
Neben den heimischen Wildpflanzen verwenden wir auch naturnahe Sorten wie diese Halbgefüllte Apfelrose. Sie sind den wilden Eltern noch sehr nahe, was man an der ungefüllten Blüte und - später - prachtvollen Hagebutten sieht.
Zu den besonders attraktiven heimischen Wildrosen gehört die Rotblättrige Rose. Ihr praller Fruchtschmuck ist auch noch nützlich: 27 Säuger und 19 Vogelarten naschen die glänzendroten Früchte. Das kann man von exotischen Büschelrosen und Kartoffelrosen nicht behaupten.

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Ökologische Faustregel

Und hier die ökologische Faustregel zum Wert heimischer Pflanzen: Im Schnitt ernährt eine Wildpflanzenart 10 Tierarten. Im Einzelfall können das aber auch sehr viel mehr Tiere sein. Wollen Sie wissen, wieviel exotische Pflanzen bringen?