NaturErlebnisSchulhof Burgoberbach

Adresse

Natur-Erlebnis-Schulhof Burgoberbach
Albrecht-von-Eyb-Volksschule
Wassertrüdingerstr. 15
91595 Burgoberbach

Tel. 09805/265
Fax: 09805/216

  • Baujahr 2001
  • Grösse 1750 m²
  • Kosten pro m² 30 Euro

Projektleitung

Oliver Krach (Kreuzlingen), Max Knoblach (Burgoberbach), Beate Walter (Ansbach), Dr. Reinhard Witt (Ottenhofen)

Pflanzenplanung

Dr. Reinhard Witt (Ottenhofen)

Besonderheit

grosser Wasserspielgraben, langgestreckter Burgberg mit Kletterwand, Sitzarena und Balanzierb

  • Wildstaudenarten 120
  • Blumenzwiebelarten 16
  • Sträucher und Baumarten 68

Burgoberbach ist ein Beispiel dafür,

wie eine kleine Gemeinde trotz relativ geringer Kosten zu einem grosszügigen NaturErlebnisSchulhof für die Grund- und Hauptschüler gelangen kann. Mit unglaublichem Engagement wurde hier ein für Schüler spannender Lebensraum geschaffen. Und das in nur 6 Tagen "Projektzeit" mit Schule und Eltern. Auf dem Gelände entstanden im Jahr 2001 u.a.: Wasserspielgelände mit grossen Wasserspielgraben, grosszügige Burgberganlage mit Felsenkletterwand. Daneben gibt es Ruhe- und Sitzbereiche mit Trockenmauern, das Atrium mit Sitzstufen, den beliebten Kriechtunnel, Wildblumen- und Duftpflanzenbeete, Trockenstandorte, Hüpfpalisaden, etc.

Die Bepflanzung präsentiert sich abwechslungsreich: 2500 Wildstauden aus 120 Wildstaudenarten beleben das Gelände. Hinzu kommen 250 Gehölze in 68 Arten. Ausserdem gibt es Blumenzwiebeln.

Die Anfänge

Nach dem Ende nur einer Projekt-Bauwoche mit Schülern, Lehrern und Eltern im Herbst 2001 hat sich die ehedem ebene Fläche in eine Natur-Erlebnis-Landschaft verwandelt. Sie ist unglaublich artenreich bepflanzt und besät - die Garantie für ein Paradies auf Erden.

Sprunghafte Erholung: Der Wasserspielgraben ist der Pausenhit. Die Schüler stehen Schlange, um von Stein zu Stein zu hüpfen.

Das Fortgeschrittene

Irgendwie bin ich diesem Schulhof noch was schuldig. Habe nämlich nie neue Bilder raufgestellt. Dies hiermit, um den Beweis zu führen: Es ist (fast) einer meiner Schönsten. Fast muss ich sagen, weil ich sonst Ärger mit den anderen bekomme, die auch meine Schönsten sind. Hier der Blick auf den Burgberg.
Ja, ja, die Rosen prägen ihn. Hier ein Prachtexemplar der Hundsrose.
Und die Wildstauden! Zypressenwolfsmilch im Abendkleid.
Und die Wildstauden? Hier Graslilien. Zart, fein, edel und gut.
Und die Buntheit der Beete. So bunt wie diese Schule ist. Vorbildlich.
Das ist doch das Allerletzte! So sieht der Wildsträucherwall mit Wildblumensaum im Winter aus. Und es geht mir hier gar nicht um die Kinder, sondern um Rebhühner. Der Hausmeister erzählt mir, dass im Winter da öfters Rebhühner hockten. Auf dem Schulhof, weil Sie nur hier Deckung und Nahrung finden. Am Rande des Ortes! Was sollen wir dazu sagen: Schön, auch für die Rebhühner? Oder: Schade, dass ein Schulhof heute schon in einer ausgräumten Landschaft das Refugium für Rebhühner sein muss. Das ist ja zum Weinen!