NaturErlebnisSchulhof Gunzenhausen

Adresse

Natur-Erlebnis-Schulhof Gunzenhausen
Grundschule Süd
Theodor-Heussstr. 1
91710 Gunzenhausen

Tel. 09831/508800
Fax: 09831/508805

  • Baujahr 2001
  • Grösse 6000 m²
  • Kosten pro m² 23 Euro

Projektleitung

Manfred Pappler (Gunzenhausen), Dr. Helmut Moßner (Weißenhorn), Dipl. Ing. Sabine Rothfuss (Theilenhofen),
Dr. Reinhard Witt (Ottenhofen)

Pflanzenplanung

Dr. Reinhard Witt (Ottenhofen)

Besonderheit

grosses Wasserspielgelände, 2 Burgberge, Kletterwand, Blumenwie

  • Wildstaudenarten 176
  • Blumenzwiebelarten 21
  • Sträucher und Baumarten 60

Manfred Pappler, der langjährige Leiter des

Referats für Umweltereziehung und zusammen mit Reinhard Witt "Erfinder" der NaturErlebnisSchulhöfe hatte nach seiner Rückkehr in den Schuldienst als Rektor dieser neugebauten Grundschule 6000 m² Raum für "seinen" NaturErlebnisSchulhof. Er ist ein wunderbares Beispiel für all die Kreativität und Schaffensfreude, die solche Projekte umgibt. Auf dem Gelände entstanden im Jahr 2001 u.a.: das längste Wasserspielgelände Deutschlands, zwei mächtige Burgberge mit Balanzierstamm als Verbindung, eine Felsenkletterwand von enormer Höhe, ein gemauerter Erdkeller und ein mit Tonpulver abgedichteten Naturteich. Ausserdem existiert eine Hügellandschaft mit verschiedenen Blumenwiesen und Obstbäumen. Es gibt Ruhe- und Sitzbereiche mit Trockenmauern, das Atrium mit Sitzstufen, eine "Drachenröhre", Wildblumen- und Duftpflanzenbeete, Trockenstandorte, das Weidenlabyrinth, etc. Für den guten Geschmack sorgt ein Backhaus, das von den Eltern gemauert wurde.

Die Bepflanzung ist wie immer typisch heimisch und artenreich und vielfältig: 6300 Wildstauden aus 176 Wildstaudenarten beleben das Gelände. Hinzu kommen 400 Gehölze in 60 Arten. Ausserdem gibt es Blumenzwiebeln, Beeren und Obstgehölze.

Neben dem grossen Backhaus - im Hintergrund noch im Bau - haben sich die Schulkinder noch ihr kleines Lehmbackhäuschen gebaut. Inzwischen ist alles fertig und der Ofen raucht, wobei ein köstlicher Duft nach frisch gebackenen Semmeln und Brot über´s Schulgelände zieht. Wer möchte da nicht noch einmal die Schulbank drücken?