NaturErlebnisSpielplatz Hohenbercha

Adresse

Natur-Erlebnis-Spielplatz Hohenbercha
Gast- und Tafernwirtschaft Andreas Hörger
85402 Hohenbercha 38

Tel: 08166/9778
www.andreashoerger.de

  • Baujahr 2003
  • Grösse 580 m²
  • Kosten pro m² 40 Euro

Projektleitung

Dr. Reinhard Witt (Ottenhofen)

Pflanzenplanung

Dr. Reinhard Witt (Ottenhofen)

Besonderheit

Wasserspielgelände, Kletterhügel

  • Wildstaudenarten 50
  • Blumenzwiebelarten 15
  • Sträucherarten 35

Ein hervorragender Landgasthof

mit Besuchern von nah und fern. Zur kreativen biologisch zertifizierten Küche kommt der Biergarten unter der Kastanie, folglich ein Ausflugsziel für viele - mit Kindern. Doch wo spielen? Auf dem Parkplatz? Neben den Autos? Nicht optimal! Folglich beschlossen die Wirtsleute Martina und Andreas Hörger, statt parken lieber spielen. Papa nimmt das Weißbier unter der Kastanie, sein Nachwuchs nimmt das Wasser im Gelände. Der Platz wurde im Vorfeld entsiegelt und dann in nur vier Tagen zum Natur-Erlebnis-Raum umgestaltet. Er ist nicht groß, bietet aber doch das wichtigste für Kinder: Wasser (aus einem selbstgegrabenen Brunnen), dazu Klettern, Balanzieren und Hüpfen. Und auch pflanzliche Vielfalt bekam eine Heimat. Seien wir gespannt, wie sich das hoffentlich reich bespielte Naturparadies entwickelt. Auf jeden Fall wünschen wir schon mal allen kleinen Besuchern viel Spaß und den Großen - guten Appetit. Übrigens: Lassen Sie sich Zeit: Das Wirtshaus wurde 2005 von der Slow-food-Bewegung preisgekrönt. Und freuen Sie sich auf 2006! Dann gibt es ein Extra-Bettenhaus für Tagungsgäste. Alles vollbiologisch und unter dem Zeichen des Apfels. In diesem Rahmen wird auch eine beispielhafte naturnahe Erholungsfläche umfassend neu gestaltet. Dürfen wir Sie locken mit so vielversprechenden Namen wie Apfelhain, Duftgarten am Wasser und Sitzgarten über dem Wasser? Buchen Sie schon jetzt ein Plätzchen, denn im Mai 2006 wird eröffnet. Hier geht's direkt zum Natur-Erlebnis-Garten des Biohotels.

Vorher: Ein typischer Parkplatz. Versiegelt, Autos drängen sich möglichst dicht unter Bäume. Mittendrin: Der Boden atmet wieder. Umgestaltet: Es gibt Raum zum Spielen mit Sand, Hüpfpalisaden und Kletterstamm. Die alte Kastanie sagte Danke und reserviert viele Biertische auf einer Wasser gebundenenen Wegedecke. Zwei Jahre später: Wildblumenhügel umrahmen den Spielplatz.

Auch von der anderen Blickrichtung gewann das Gelände. Machen wir eine Woche die Augen zu und schon wird aus einem öden Asphaltbelag ein lebendig strukturiertes Gelände mit Kletterberg und Pflanzenhügeln. Große Böschungssteine grenzen die Flächen ab. Und es blüht und blüht...

Rundherum anders. In vier Tagen bekam das Wasserspielgelände mit Brunnen und Schwengel-Pumpe einen Hügel aus Wildsträuchern und Wildblumen als Rahmen. Und in ein, zwei Jahren blüht die hier noch kahle Baustelle fleißig und viele ältere Gäste werden sagen: "Diese Blumen kenne ich noch aus meiner Kindheit !". Richtig! Und doch falsch: Denn diese Blumen kennen diese Kinder wieder in ihrer Kindheit. Heute!

Kinder wollen Erlebnis. Jetzt. Sofort. Unmittelbar. Das Wasserspielgelände ist noch nicht ganz fertig, da sind sie schon. "Auf einem Natur-Erlebnis-Spielplatz gibt es ja so unglaublich viel zu tun", liebe Eltern. Da findet man als Kind noch nicht einmal Zeit zum Essen. Was die Eltern wohl sagen, beim Hirschgeschnetzeltem und Pfifferlingen mit Rahmsoße? Wahrscheinlich gar nichts: Sie haben den Mund voll.
Im Mai und April erfreut Silberblatt die Besucher. Der Spielplatz als Blütenereignis. Fehlte nur noch eine deftige Brotzeit gesichert regionaler Herkunft.