Neue Märkte erschließen

245 Initialstauden werden gesetzt. Der lokale Agenda-Arbeitskreis hilft.
Es folgen: Gerade mal 2000 Zwiebeln. Was muss das blühen?
Zu guter Letzt wird gesät. Nein, nicht nur eine bunte Mischung, sondern die und viele Einzelarten. Das wird spannend!
Tatsächlich bringt das kommende Jahr bereits eine erste bunte Vielfalt. Schmetterlinge ohne Ende flattern vor Rewe herum. Früher ein undenkbarers Bild, jetzt wahr.
Die Pflege geschieht mit Mitarbeitern des REWE-Marktes, vom Agenda-AK und Naturgarten-Profi-Praktikanten. Auch der Bauhof lernt mit, was wird warum gejätet. Getan ist die Arbeit schnell, dafür um so wichtiger, damit sich Vielfalt ausbilden kann und keine spontanen Unkräuter die Fläche überrennen.
Gemeinde und der lokale Agenda-AK stellten ein Schild auf: Noch nicht alle im Ort verstehen, was und warum hier etwas so aussieht und vor sich geht.
2014 zeigen uns Saumeinsaat und Magerwiese, was wir meinen. Es wird bunt im Ort. Bunt und lebendig.
Nein keiner hat erwartet, dass es 2015 schlechter wird. Es sieht noch besser aus. Und die Gemeinde Aßling beschließt aufgrund der guten Vorbilder, die öffentlichen Grünstreifen eines neuen Gewerbegebietes ebenfalls so zu machen: naturnah!

Projektkoordination

Dr. Reinhard Witt, Fritz Peschke, Martin Gruber 

Planung

Dr. Reinhard Witt, Ottenhofen

 

Baujahr: 2012
140 m² magere Wildblumensäume
105 m² magere Wildblumenwiesen
2000 frühlingsblühende Zwiebeln und Knollen

Kosten: € 38/m²

Noch so ein zukunftsträchtiges Projekt. Klein, aber fein. Martin Gruber, Besitzer des REWE-Marktes im oberbayerischen Aßling schloss sich spontan an eine Umgestaltung öffentlicher Grünstreifen der Gemeinde an. Noch ist nicht viel zu sehen, aber um so mehr zu erwarten. Das Frühjahr 2013 wird uns belohnen. Und mehr noch die Saison 2014.